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Zavelix IT-Praxistipp: Ransomware-Vorsorge für kleine Unternehmen

Ransomware kann große wie kleine Unternehmen treffen und legt die IT sofort lahm. Dieser Praxistipp fasst auf Basis der BSI-Hinweise zusammen, wie sich kleine Firmen vorbereiten und was im Ernstfall zu tun ist.

Zavelix IT-Praxistipp – praktische Empfehlung, keine aktuelle Nachricht.

Zavelix IT-Praxistipp: Worum es geht

Dieser Beitrag ist ein allgemeiner Praxistipp und keine Meldung zu einem aktuellen Ereignis. Er stützt sich auf die Informationen des BSI zu Ransomware.

Bei einem Ransomware-Angriff werden Daten verschlüsselt, und die Freigabe wird nur gegen Lösegeld in Aussicht gestellt. Zunehmend wird zusätzlich damit gedroht, zuvor entwendete Daten zu veröffentlichen. Die Folgen treten sofort ein: Geschäftsprozesse und Dienstleistungen sind nicht mehr verfügbar, die IT steht still.

Warum auch kleine Unternehmen betroffen sind

Laut BSI ist die Einstiegshürde für Angreifer deutlich gesunken, weil Kriminelle arbeitsteilig vorgehen. Ein Angriff ist heute ohne große Vorkenntnisse und ohne hohen finanziellen Einsatz möglich. Dadurch können große und kleine Unternehmen getroffen werden. Das BSI sieht Ransomware als eine der größten operativen Bedrohungen der Cybersicherheit.

Nach Einschätzung des BSI wird die Gefahr oft unterschätzt. Wirksame, lange erprobte Schutzmaßnahmen gibt es, sie werden aber zu selten umgesetzt. Das BSI spricht von einem Umsetzungsmangel, nicht von einem Maßnahmenmangel.

Vorsorge: Was Sie vorbereiten sollten

Die einfachste, aber allein nicht ausreichende Maßnahme ist die Sensibilisierung der Beschäftigten. Typische Infektionswege sind unbedachtes Öffnen von E-Mail-Anhängen und Weiterleitungen auf kompromittierte Webseiten. Gesundes Misstrauen im Netz hilft. Zusätzlich nennt das BSI technische und organisatorische Maßnahmen, die den Schutz erheblich erhöhen. Konkrete Maßnahmen listet die BSI-Quelle hier nicht im Detail auf, sie verweist auf eigene Publikationen wie die Top 10 Ransomware-Maßnahmen und einen Maßnahmenkatalog.

  • Mitarbeitende regelmäßig zu E-Mail-Anhängen und verdächtigen Webseiten schulen.
  • Die BSI-Publikationen Top 10 Ransomware-Maßnahmen und den Maßnahmenkatalog Ransomware durchgehen und prüfen, was bei Ihnen schon umgesetzt ist.
  • Offene Punkte priorisieren und tatsächlich umsetzen, statt nur zu planen.
  • Einen Krisenplan erstellen, der technische Wiederherstellung sowie interne und externe Kommunikation abdeckt.

Im Ernstfall: Schnell und bedacht handeln

Auch Vorsorge bietet keinen hundertprozentigen Schutz. Das BSI empfiehlt, rasch und überlegt zu handeln, ein geeignetes Krisenmanagement zu nutzen und frühzeitig IT-Sicherheitsexperten oder Dienstleister hinzuzuziehen. Zudem sollte der Vorfall den zuständigen Stellen gemeldet werden, etwa dem Landes-CERT und dem Landesbeauftragten für Datenschutz. Außerdem wird Anzeige beim Landeskriminalamt empfohlen.

Was sollten Unternehmen jetzt tun?

Nutzen Sie diese Schritte als Checkliste für Ihre Vorbereitung.

  • Awareness-Schulung für alle Beschäftigten ansetzen.
  • BSI-Maßnahmenlisten mit dem eigenen Stand abgleichen und Lücken schließen.
  • Notfall- und Kommunikationsplan schriftlich festlegen.
  • Ansprechpartner für IT-Sicherheit im Vorfall vorab klären.
  • Meldewege kennen: Landes-CERT, Datenschutzbeauftragter, Landeskriminalamt.

Zavelix Einschätzung

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Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von Zavelix redaktionell geprüft. Maßgeblich sind die verlinkten Originalquellen.